Prävention zahlt sich aus

Wissenschaftliche Studien belegen hohen Return on Investment (ROI)
 
In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) arbeiten der BKK Bundesverband, der AOK-Bundesverband, der Verband der Ersatzkassen e.V. und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung zusammen, um die Gesundheit im Arbeitsleben zu fördern. (www.iga-info.de)
 
Die Ergebnisse einer umfassenden Auswertung wissenschaftlicher Studien zum Thema "Wirksamkeit von Prävention" hat die iga in mehreren umfassenden Reports (besonders iga Reports Nr. 13 und 16) beschrieben und das Wichtigste in einem Video erläutert.
 
Wir fassen hier kurz die wesentlichen Erkenntnisse über den betriebswirtschaftlichen Nutzen von betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention zusammen und ergänzen diese mit Ergebnissen aus der großen Umfrage der DAK zum Gesundheitsreport 2010. (www.presse.dak.de)
 
Finanzieller Nutzen empirisch gut belegt
 
Internationale wissenschaftliche Studien belegen, dass Maßnahmen der betrieblichen Gesundheits- förderung allein die krankheitsbedingten Fehlzeiten durchschnittlich um 26% senken (mindestens 14%, maximal 68 %!).
 
Hoher Return on Investment (ROI)
 
Die internationalen Studien belegen, dass sich schon allein durch die Senkung der Fehlzeiten
für jeden investierten Euro in die betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention
eine Ersparnis von mindestens 2,50 Euro bis über 10 Euro ergibt.
 

Geringere Produktivität durch Präsentismus
 
Neben dem Absentismus führen auch viele stressbedingte Beschwerden wie z.B. Schlafstörungen, die Mitarbeiter nicht zu Krankmeldungen veranlassen und daher in den Fehlzeiten-Statistiken nicht erfasst werden, zu geringerer Produktivität.
 
Schlafstörungen erschreckend weit verbreitet.
Laut DAK Umfrage zum Gesundheitsreport 2010 leiden 28% der Erwerbstätigen im Alter von 35 bis 65 Jahre an Schlafproblemen wie Ein- und Durchschlafstörungen.
Dadurch kann die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz in erheblichem Maße beeinträchtigt sein. Nahezu jeder Vierte mit Schlafproblemen fühlt sich häufig bis ständig "ohne Energie", auch wenn er nicht richtig müde ist.

Erholungsfähigkeit ist wichtiger Burnout-Schutzfaktor
 
Auf dem Weg in den Burnout stellt die beginnende Erholungsunfähigkeit eine kritische Schwelle dar. Betroffene unterschätzen aber oft den Krankheitswert von chronisch nicht erholsamem Schlaf. Daher ist in wirksamen Burnout-Präventionsmaßnahmen die Stärkung der Erholungsfähigkeit von zentraler Bedeutung.
 
Dabei haben sich laut IGA Report 13 individuell-fokussierte Maßnahmen als besonders wirksam für den Einzelnen erwiesen. Demnach sind klientenzentrierte kognitiv-verhaltensbezogene Interventionen auch effektiver als Entspannungstechniken.
 

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